Tagebuchbloggen am 5. April
Zum Neubeginn ein neuer Blog: Seit März wohne ich noch ein Stückchen weiter in der Fränkischen Schweiz als zuvor, und, was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Alleine heute war ich gut 15 Kilometer in gerade einmal zweieinhalb Stunden unterwegs. Zugegeben, seit dem Sommer bin ich bisher 17 Kilogramm leichter unterwegs, das macht sich schon bemerkbar - und die Kondition ist auch deutlich besser. Trotzdem hatte ich heute nicht von Anfang an geplant, so schnell zu laufen, allein, als der Regen begann, war ein leichter Trab einfach besser. Die Jacke hatte nämlich keine Kapuze.
Früh war ich wie immer wach, habe mir Kaffee und Müsli im Bett gegönnt. Dann eine Runde Schreibzeit. Ein Text will geschrieben werden, er wird auch länger, ob er schließlich irgendwann veröffentlicht werden wird, mal sehen. Ein erstes Telefonat mit der Schreibfreundin, eine Verabredung zum gemeinsamen Schreiben, jeder für sich und dank Internet und sonstiger Verbindung geht das sehr gut.
Kurz vor Mittag rief dann eine andere langjährige Freundin an, wir hatten seit gut acht Jahren kaum noch Kontakt, einfach aus Gründen, es passte einfach nicht. Aber jetzt. Und so haben wir uns bei schönem Frühlingswetter demnächst verabredet, sie kommt aus Berlin dann zu mir, zwei dürfen ja und da wir beide hübsch im Homeoffice arbeiten, ist das auch sicher. Unsere Picknickrucksäcke haben wir noch, das Bett ist breit genug für uns beide und überhaupt sind wir diesbezüglich gut erprobt, waren einst einige Zeit in Rumänien unterwegs und sind durch Böhmen getingelt. Von dort stammte mein Eierteller, jede von uns hat sich einen als Mitbringsel gekauft und weil gestern die Lieblingshausziege Russische Eier ebendarauf serviert hat, na, da habe ich ein schnelles Foto nach Berlin geschickt.
Russische Eier auf böhmischem Eierteller
Nebenher gekocht, mir die Finger dabei abgeschleckt, was solls, außer mir steckt niemand seinen Löffel in den Topf. Schön ist das. Und nachgedacht. Weil es draußen zwar trüb, aber trocken war, bin ich raus, siehe oben: 15 Kilometer. Sollte es demnächst etwas grüner und weniger nass von oben sein, nun, dann weiß ich, wo ich mindestens noch einmal unterwegs sein werde. Weil ich nun schon nass war, habe ich noch geduscht, mir frische Sachen angezogen und mir überlegt, joa, wenn heute schon der fünfte ist, kann ich ja den neuen Blog mit Tagebuchbloggen beginnen.
Ob ich jetzt jeden Tag blogge? Ich glaube nicht. Aber gelegentlich schon, ich merke, ich habe wieder Lust darauf. Einrichten kann ich mich hier später noch. Für heute ist es genau gut so.
15 Kilometer!?! RESCHBEGGD 😊
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